Vom Auto selbst ausgehen
Der A310 wurde 1971 vorgestellt, um die Geschichte der Berlinette fortzuschreiben, mit einem straffen und geometrischen Design. Fünfundfünfzig Jahre später und fünfzig Jahre nach der V6-Version arbeiteten die Designer von Alpine, der 1955 von Jean Rédélé gegründeten Marke, mit einem A310, der mitten im Studio stand, anhand von Handskizzen. Die Idee ist nicht, ihn neu zu machen, sondern sich vorzustellen, was aus ihm mit den heutigen Mitteln geworden wäre. Das Konzept verbindet die Klarheit der frühen Vierzylinder mit den ausgestellten Kotflügeln der V6, auf dreieckigen Felgen, die an die ursprünglichen Scheibenräder erinnern.

Eine bewusste Stilübung
Die Karosserie aus Aluminium kontrastiert mit einem schwarzen Schwellerbereich mit organischen Formen nach Vorbild der Formel 1 und einer halbtransparenten Kabinenkuppel. Die Scheinwerfer zeigen sich beim Start in einer Falte der Frontpartie, eine mittlere Lamelle läuft nach hinten, und der zweiteilige Heckflügel spielt mit einer Transparenz, die an Eis erinnert. Im Innenraum erkennt man Sitze mit weichen Formen, Flächen in kräftigen Farben und physische Bedienelemente nach Vorbild der Hi-Fi-Technik. Alpine präsentiert ihn als unabhängige Designstudie, nicht als Ankündigung eines künftigen Modells, und macht keine Angaben zum Antrieb.



UM ZUR QUELLE ZU GEHEN
- Alpine — Pressemitteilung zum A310 VISION, 12. Oktober 2026 — neuer Tab
- Bless This Stuff — Vorstellung des Konzepts — neuer Tab
Ein redaktioneller Blick auf Basis der veröffentlichten Informationen. Die von den Herstellern angekündigten Ziele sind keine unabhängigen Messungen.



